Bezeichnung Klein Sauvignon Blanc trocken 2017
Herkunftsland Deutschland
Region Pfalz
Weingut Klein
Rebsorte Sauvignon Blanc
Jahrgang 2017
Alk.hol. 12,5 %
Restsüße Trocken

Erfahrungsbericht zum Klein Sauvignon Blanc 2017

Auf dem Tisch steht heute eine Flasche Klein Sauvignon Blanc 2017. Vor kurzem hatte ich das Vergnügen den Jahrgang 2016 zu verkosten und war von den exotischen Noten mehr als angetan. Deshalb ist es heute umso interessanter die beiden Jahrgänge miteinander zu vergleichen und ein Fazit zu ziehen.

Hergestellt wurde der Weißwein vom Weingut Klein aus der Pfalz, welches an der südlichen Weinstraße liegt. Der Familienbetrieb wird bereits in 15. Generation geleitet und wurde vor einigen hundert Jahren von Wolff Klein gegründet. Fast 360 Jahre später werden die mittlerweile rund 25 ha Rebfläche von Peter und Bärbel Klein kultiviert. Dabei traten die beiden Geschwister in die Fußstapfen von Vater Gerhard Klein und teilten die Bereiche Marketing und Weinbereitung jeweils unter sich auf.

Die geernteten Beeren für den Klein Sauvignon Blanc stammt von Pfälzer Weinbergen mit unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit und wurde zu verschiedenen Zeitpunkten, selektiv von Hand verlesen. Danach wurde der Sauvignon Blanc reduktiv ausgebaut und durfte demnach im klassischen Edelstahltank reifen.

In diesem Beitrag erhältst du eine ausführliche Weinbeschreibung und meine persönliche Einschätzung zum Klein Sauvignon Blanc 2017.

Die Verkostung: meine Eindrücke zum Klein Sauvignon Blanc 2017

Farbe

In einem hellen, fast weißlichen Strohgelb dreht der Sauvignon Blanc im Weißweinglas munter seine Runden.

Nase

Unglaublich frisch strömt das Aroma in die Nase. Es duftet nach Stachelbeere, grüner Paprika und frischen Kräutern. Dahinter veredelt eine reife Maracuja das vegetabile Bouquet. Es fühlt sich knackig und kühl in der Nase an. Ein belebender und anregender Duft, der neugierig macht.

Geschmack

Klein Sauvignon Blanc trocken 2016

Nachdem der erfrischende Duft bereits eine vitalisierende Wirkung auf mich hatte, belebt der erste Schluck nun sofort meine Lebensgeister. Wahnsinnig schnell fließt der weiße Rebsaft meine Zunge entlang und zaubert mir, mit einer rasanten Säureader, ein breites Grinsen ins Gesicht. Sofort spüre ich wie sich unter meiner Zunge ein kleiner See bildet. Der Amerikaner würde es als mouth-watering beschreiben. Grund dafür ist die knackige Säure, welche dem Wein eine tolle frische verleiht.

Am Gaumen schmeckt es nach grüner Paprika mit einer leicht herben Note. Im Abgang verwandelt sich diese Note in etwas, das eine leichte Schärfe mit sich bringt. Ich würde diese Note als Jalapeño beschreiben. Ein tolles Geschmackserlebnis.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Bewertung
Ich bin Daniel Bayer, der Wein Blogger hinter wein-verstehen.de. Wenn du mehr über diesen Blog erfahren möchtest und neugierig bist wer ich bin, dann klicke in der oberen Menüleiste auf den Punkt ÜBER MICH.

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