Bezeichnung Grauburgunder Réserve Bergkeller 2015
Herkunftsland Deutschland
Region Baden
Weingut Salwey
Rebsorte Grauburgunder
Jahrgang 2015
Alk.hol. 12,5 %
Restsüße Trocken

Erfahrungsbericht zum Salwey Grauburgunder Bergkeller 2015

Auf dem Tisch steht heute eine Flasche Grauburgunder Bergkeller 2015 vom Weingut Salwey aus Oberrotweil am Kaiserstuhl. Der im Weinbaugebiet Baden ansässige VDP Betrieb wird erfolgreich von Winzer Konrad Salwey in dritter Generation geleitet. Dabei bewirtschaftet der Weinbauer rund 40 Hektar Rebfläche, die überwiegend mit Grau– und Spätburgunder bestockt sind. Das nahezu mediterrane und nicht zu trockene Klima, bietet ideale Voraussetzungen um hochwertige Burgunderweine herzustellen.

Auch unser heutiger Weißwein wurde aus 100 % Grauburgunder vinifiziert und beinhaltet das handverlesene Traubengut vom Oberrotweiler Käsleberg. Die auf den Lössböden des Kaiserstuhls gewachsenen Beeren, wurden nach der Ernte 9 Stunden lang schonend gepresst und anschließend unter Einsatz natürlicher Hefen fermentiert. Danach durfte der Wein 18 Monate im natürlichen Bergkeller der Salways ruhen.

Im Folgenden erhältst du eine ausführliche Verkostungsnotiz und meine persönliche Meinung zum Salwey Grauburgunder Bergkeller 2015. Bevor ich den Wein aber verkoste, wandert dieser für eine Stunde in die große Karaffe.

Die Verkostung: meine Eindrücke zum Salwey Grauburgunder Bergkeller 2015


Farbe

In einem hellen Strohgelb zeigt sich der Weißwein im großen Burgunderglas. Je nachdem wie das Glas gehalten wird, blitzen hier und da vereinzelte, grüne Reflexe auf.

Nase

Ein kurzer Atemzug genügt und man befindet sich inmitten auf einer bunten, duftenden Blumenwiese. Feine, florale Noten, weiße Blüten und ein Hauch Jasmintee ziehen vorbei und umschmeicheln das Riechorgan. Nach einiger Zeit gesellen sich Aromen von etwas mehligen Apfel und leicht angedrückter Birne dazu. Ein feines Nussaroma im Hintergrund und etwas Kräuterwürze runden das Bukett ab. Ein komplexer, wohlriechender Duft, der Neugierig macht und die Sinne betört.

Geschmack

Außergewöhnlich cremig kommt der Grauburgunder auf die Zunge. Sofort füllt die Flüssigkeit mit einem feinen, nussigen Schmelz den gesamten Mundraum aus, ohne dabei zu fett zu wirken. Stoffig, kompakt und mit einer gut eingebundenen Säureader ausgestattet bahnt sich der Weißwein seinen Weg durch den Mund. Dabei schmeckt es nach Apfel und weißen Blüten. Dieser angenehme Geschmack begleitet auch den Nachklang, welcher ebenso von einer feinen Mineralik und Würze getragen wird.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Bewertung
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