Bezeichnung Wiltinger Riesling 2016
Herkunftsland Deutschland
Region Mosel
Weingut Van Volxem
Rebsorte Riesling
Jahrgang 2016
Alk.hol. 12 %
Restsüße Trocken

Erfahrungsbericht zum Van Volxem Wiltinger Riesling 2016

Auf dem Tisch steht heute eine Flasche Wiltinger Riesling 2016 vom Weingut Van Volxem aus Wiltingen. Das in der Mosel ansässige VDP Weingut wird mit großer Hingabe von Winzer Roman Niewodniczanski geführt.

Dieser hatte das einstmalige Klosterweingut noch vor der Jahrtausendwende gekauft und nicht nur kostspielige Restaurierungsarbeiten vorgenommen, sondern auch die ohnehin schon angesehenen Weinberge um weitere Weinberge höchster Güte erweitert.

Bisher durfte ich schon den Saar- und den Schiefer Riesling verkosten und war angenehm von der großartigen Qualität der beiden Weißweine überrascht. Umso größer ist heute meine Vorfreude den Wiltinger Riesling 2016, unter die Lupe nehmen zu dürfen.

Auch beim Wiltinger Riesling wurde das Traubengut selektiv von Hand verlesen. Dabei versorgten die kargen Böden, bestehend aus Grau- und Braunschiefer, die Reben mit wertvollen Mineralien und Nährestoffen.

Inwieweit sich das im fertigen Weißwein schmecken lässt, erfährst du in der nachfolgenden Verkostungsnotiz.

Die Verkostung: meine Eindrücke zum Van Volxem Wiltinger Riesling 2016

Farbe

In einer hellen, goldgelben Farbe dreht der Wiltinger Riesling 2016 im Gabriel-Glas seine Runden.

Nase

Die steinige Komponente, welche mir beim Schiefer Riesling bereits so gut gefallen hat, gibt hier bereits zu Beginn den Ton an. Es riecht herrlich zitronig, salzig, etwas kräutrig und über allem schwebt die feine Schiefer-Wolke.

Zudem duftet es außerordentlich frisch im Glas. Ein animierender Duft, der augenblicklich den Wasserspiegel im Mund ansteigen lässt. Trotz dieser enormen Frische, die so trinkanimierend wirkt, fühlt sich der Tropfen weich und mild in der Nase an.

Geschmack

Mit einem zarten Schmelz kommt der Schiefer Riesling aus dem Glas und zieht eine fein, würzige Spur über die Zunge. Erfrischende Citrus-Noten und ein Hauch Pfirsich, gepaart mit einer knackigen Säureader sorgen dafür, dass mein Mund wässrig wird.

Der sich daraufhin einstellende Trinkfluss ist einfach phänomenal. Dazu macht der Wein Druck am Gaumen und rundet mit einer Prise Salz das Geschmackserlebnis ab. Der Nachklang ist mittellang und hinterlässt eine steinige Mineralität.

 

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