Bezeichnung

Tinto Cuatro 2014

Herkunftsland Spanien
Region Mallorca
Weingut Bodegas Can Axartell
Rebsorte

Callet, Manto Negro

Jahrgang 2014
Alk.hol. 14 %
Restsüße Trocken

 

Erfahrungsbericht zum Can Axartell Tinto Cuatro 2014

Auf dem Tisch steht heute eine Flasche Tinto Cuatro 2014 von Can Axartell. Das Weingut wurde zu Beginn der Jahrtausendwende von Hans-Peter Schwarzkopf, einem Familienmitglied der berühmten Shampoo-Dynastie gegründet und befindet sich im Norden der beliebten Ferieninsel.

Dort hat der Unternehmer in einem alten Steinbruch, Mallorcas derzeit wohl imposanteste Kellerei aufgebaut. Auf rund 35 Hektar Rebfläche werden mit nachhaltigen Methoden Rebsorten angebaut, die seit Hunderten von Jahren auf Mallorca heimisch sind.

Dabei hat es sich Can Axartell zum Ziel gemacht diese ursprünglichen Rebsorten mit modernen Techniken neu zu kultivieren und ihnen neue Geltung zu verleihen. Zu diesen Sorten zählen:

Premsal, Giró Ros, Argamussa und Valent Blanc (weiße Traubensorten)

Callet, Manto Negro, Escursac, Gorgollassa und Giró Negro (rote Traubensorten)

In unserem heutigen Wein sind zwei dieser autochthonen Rebsorten enthalten. Nämlich Callet und Manto Negro. Wie das schmeckt erfährst du in der nun folgenden Verkostungsnotiz, doch zuvor wandert die Cuvée für eine halbe Stunde in die Karaffe, um sich zu akklimatisieren.

Die Verkostung: meine Eindrücke zum Can Axartell Tinto Cuatro 2014

Farbe

Im dunklen Rubinrot dreht der Tinto Dos 2013 im Glas seine Runden. Zum Rand hin ist eine zarte Aufhellung erkennbar. Der Kern erscheint in einem dunklen, fast schwarzen und undurchdringlichen Farbton.

Nase

Wie auch beim Tinto dos 2013 ziehen zunächst dunkle Beerenfrüchte und Nuancen von Kirschen die Nasenflügel hinauf. Das Bouquet ist zwar etwas zurückhaltender als beim Tinto dos 2013, wirkt aber sehr elegant und dicht. Es fühlt sich warm und weich in der Nase an.

Geschmack

Damit hatte ich nicht gerechnet. So zurückhaltend die Nase auch war, so mächtig kommt der Tinto Cuatro nun auf die Zunge. Mit einer perfekt eingebundenen Säureader ausgestattet fließt der dunkle Tropfen auf die Zunge. Es schmeckt nach Vanillie, Brombeeren und Kaffee. Die sanften Tannine sorgen dafür, dass es sich weich im Mund anfühlt. Das Holz wirkt wunderbar in den Wein integriert und unterstützt die fruchtigen Noten, welche nach einem ganzen Korb dunkler Waldbeeren schmecken.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Bewertung
Ich bin Daniel Bayer, der Wein Blogger hinter wein-verstehen.de. Wenn du mehr über diesen Blog erfahren möchtest und neugierig bist wer ich bin, dann klicke in der oberen Menüleiste auf den Punkt ÜBER MICH.

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