BezeichnungChâteau les Bois Mathieu
HerkunftslandFrankreich
RegionSaint Mont
WeingutWinzergenossenschaft Plaimont
RebsortePinenc, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Tannat, Petit Courbu
Jahrgang2020
Alk.hol.12,5 %

Erfahrungsbericht zum Château les Bois Mathieu 2020 Saint Mont Rosé

Auf dem Tisch steht heute eine Flasche Château les Bois Mathieu aus der Appellation Saint Mont in Südwestfrankreich. Es handelt sich dabei um eine Cuvée aus den Sorten Pinenc, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Tannat und Petit Courbu.

Besonders spannend finde ich Pinec, da ich diese Sorte bisher noch gar nicht kannte. Es handelt sich um eine alte, wiederentdeckte Rebsorte aus dem Südwesten Frankreichs. Sie soll dem Wein Finesse, Rundheit und Aromen von Cassis, Himbeeren, Veilchen und Lakritze verleihen. Und auch Petit Courbu ist eine interessante Sorte, die dafür bekannt ist eher blumige und florale Noten in den Wein zu integrieren.

Die bereits erwähnten Reben wachsen auf einem steilen, südwestlich exponierten Hang, mit einer Hangneigung von mehr als 20 %!

Grundsätzlich richten sich die Winzer bei der Bewirtschaftung des Weinbergs nach dem Mondkalender. So wird unter Berücksichtigung des Mondzyklus z.B. der perfekte Zeitpunkt für einzelne Arbeitsvorgänge wie Rebschnitt, Entblätterung oder Lese definiert.

Nach der Ernte von Hand werden die Trauben behutsam durch eine direkte Pressung verarbeitet. Wurde der Wein anschließend vergoren erfolgt ein viermonatiger Ausbau auf der Feinhefe. Bei allen Schritten der Weinbereitung legen die Erzeuger großen Wert darauf Frucht, Feinheit und Eleganz der Cuvée zu bewahren.

Die Verkostung: meine Eindrücke zum Château les Bois Mathieu 2020 Saint Mont Rosé

Farbe

Der Rosé zeigt sich in einer klaren und hellen Lachsfarbe.

Château les Bois Mathieu 2020 Saint Mont Rosé

Nase

In die Nase steigt der Duft frischer Zitronen und Limetten. Dazu nehme ich das Aroma frischer Waldfrüchte wahr. Es riecht nach roten Johannisbeeren, Walderdbeeren und ganz dezenten weißen Blüten.

Geschmack

Elegant, cremig und frisch fließt der Tropfen angenehm weich auf die Zunge. Hier macht sich das lange Lager auf der Feinhefe bezahlt, denn der Wein wirkt wunderbar schmelzig und rund am Gaumen. Die Säure gibt dem Wein die nötige Frische und Lebendigkeit, ohne dabei zu hoch zu sein. Zum Schluss dreht der Rebsaft noch einmal richtig auf und überzeugt mit einem langen und von Waldbeeren getragenen, fruchtigen Abgang.

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Ich bin Daniel Bayer, der Wein Blogger hinter wein-verstehen.de. Wenn du mehr über diesen Blog erfahren möchtest und neugierig bist wer ich bin, dann klicke in der oberen Menüleiste auf den Punkt ÜBER MICH.

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