Bezeichnung Solnia Colección Rafa
Herkunftsland Spanien
Region Vino de la Tierra de Castilla
Weingut Bodegas Volver
Rebsorte Syrah , Tempranillo, Mourvèdre
Jahrgang 2017
Alk.hol. 14 %
Geschmacksrichtung trocken

Erfahrungsbericht zum Solnia Colección Rafa 2017

Auf dem Tisch steht heute eine Flasche Solnia Colección Rafa 2017 aus Spanien.

Und damit läuten wird bereits das Ende der sechsteiligen YouTube Serie WineChefs ein. Im Finale der 6. Folge geht es für Sternekoch Mario Lohninger auf die iberische Halbinsel, wo er das Weingut Volver besuchen darf.

Ich bin schon gespannt welches Gericht der gebürtige Österreicher unter laufender Kamera kreieren wird. Wie in den anderen Folgen auch wird zuerst der Wein probiert und dann das Gericht entwickelt. Also genau spiegelbildlich, als in den Restaurants der Spitzenköche.

Dreh und Angelpunkt der Serie wird der Solnia Colección Rafa 2017 sein.

Startschuss für die finale Folge WineChefs ist morgen (03.03.2019 um 09:00 Uhr) live auf https://www.weinfreunde.de/wine-chefs.

Die Verkostung: meine Eindrücke zum Solnia Colección Rafa 2017

Farbe
In einem dunklen Rubinrot dreht der Spanier im Weinglas seine Runden. Dabei blitzen, je nach Neigung des Glases, hier und da violette Lichtreflexe auf.

Nase

Aus dem Weinglas steigen intensive Waldbeeraromen in die Nase. Es duftet nach reifen Brombeeren, Schwarzkirsche, etwas Cassis und einer fein würzigen Note, die an getrocknete Kräuter und einem Hauch Pfeffer erinnert. Es beert also gewaltig. Dahinter nimmt man eine Rippe feinster Schokolade war, die dem Bouquet etwas mehr Komplexität verleiht. Insgesamt ein angenehmer, dichter und intensiver Duft.

Geschmack

Was sich in der Nase bereits angedeutet hat, setzt sich am Gaumen zielgerichtet fort. Wieder geben dunkle Waldfrüchte den Takt vor und fließen mit einer milden Säure und weichem Tannin durch die Futterluke.

Dabei präsentiert sich der Rebsaft kraftvoll und hinterlässt im mittellangen Abgang eine Rippe dunkler Schokolade und saftige Beerenfrüchte.

Der Spanier aus dem Hause Bodegas Volver präsentiert sich stolz mit einem wuchtigen Körper und versteckt seinen Alkoholgehalt nicht. Vielleicht ist gerade deshalb die Rotweincuvée so dicht und gehaltvoll an reifen Beerenfrüchten, einer feinen Würze und einer Rippe dunkler Schokolade.


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  1. Nun, das sind ja hohe Töne, allerdings erschließt sich mir nicht, warum bei einer solch vollmundigen (wenn auch sich mehrfach wiederholenden) Beschreibung nur drei Sterne vergeben werden. Was fehlt dem Wein für zumindest einen Stern mehr?? Und dann noch: Ist denn der Wein sein Geld wert?

    1. Hallo Lisa, ich verstehe deine Fragen. 😃Zunächst einmal ist „nur“ drei Sterne relativ. Bei mir bedeuten drei Sterne: 86 bis 89 Punkte: hochwertiger Wein, sehr gute Struktur und Harmonie: sehr gut! Eine genau Beschreibung dazu findest du in meinen Bewertungskriterien unter: http://wein-verstehen.de/bewertungskriterien-weintest/

      Bei einem Stern mehr sprechen wir bereits von: 90 bis 94 Punkte: herausragender, finessenreicher Wein: ausgezeichnet

      Der Wein ist im Rahmen seiner Möglichkeiten wirklich gut, vor allem in Hinblick auf sein Preis/Genussverhältnis. Also ja, er ist sein Geld wert. 😉
      Von einem großen Wein, was 4 Sterne bedeuten würden, sprechen wir aber noch lange nicht. Dafür fehlt es an Finesse, Länge, Komplexität und Eleganz.

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