Bezeichnung Gelber Muskateller 2017 Ried Oberglanz Reserve
Herkunftsland Österreich
Region Südsteiermark
Weingut Peter Masser
Rebsorte Gelber Muskateller
Jahrgang 2017
Alk.hol. 13 %
Geschmacksrichtung trocken

Erfahrungsbericht zu Gelber Muskateller 2017 Ried Oberglanz Reserve von Weingut Peter Masser

Auf dem Tisch steht heute eine Flasche Gelber Muskateller 2017 Ried Oberglanz Reserve vom Weingut Peter Masser.

Das Weingut Peter Masser befindet sich in der wunderschönen Südsteiermark unweit von Leutschach an der Weinstraße. Als klassischer Familienbetrieb, in bereits vierten Generation, verfügen die Winzer über großartige Lagen mit bis zu 45 Grad Hangneigung.

Unser heutiger Wein stammt von der Ried Oberglanz und wurde komplett spontan vergoren. Diese Lage zählt zu den schönsten und steilsten Rieden der gesamten Südsteiermark. Mit einem tiefgründigen Sand- und Kalksteinboden versorgt er die Reben mit genügend Nährstoffen und ist dafür bekannt Weine mit einem hohen Reifepotential hervorzubringen.

In wieweit das bei unserem heutigen Weißwein geglückt ist, versuche ich in der nun folgenden Verkostung herauszufinden.

Die Verkostung: meine Eindrücke zu Gelber Muskateller 2017 Ried Oberglanz Reserve von Weingut Peter Masser

Farbe

In einem hellen Gelbgrün mit leichten Silberreflexen dreht der Gelbe Muskateller munter seine Runden im Glas.

Nase

In die Nase strömen intensive florale, würzige und fruchtige Aromen. An vorderster Front stehen herrlich duftende Holunderblüten, die von einem frischen Hauch Zitrone begleitet werden. Wie das duftet!

Beschäftigt man sich weiter mit dem Bouquet bemerkt man eine feine, fast subtile Würze nach Muskatnuss und einer zarten rauchigen Note, die einen Holzeinsatz erahnen lässt.

Tipp: Der Wein lag 3 Monate lang auf der Vollhefe und dann 12 weitere Monate auf der Feinhefe, in gebrauchten Barrique-Fässern.

Geschmack

Das macht Spaß! Kaum fließt der Rebsaft auf die Zunge, wird es höchst Aromatisch. Die Holunderblüten sind mutiert und haben sich in herrlich schmeckende Rosenblüten verwandelt. Fast unmerklich spürt man das Holz, ganz zart und weit entfernt im Hintergrund lässt sich ein Hauch Vanille erahnen.

Die mittlere, angenehme Säure verleiht dem Wein die nötige Frische und sorgt dafür, dass die Innenseite meiner Wangen ganz wässrig wird. Saftig und dennoch trocken endet der Tropfen in einem nicht allzu langen Abgang.

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