BezeichnungKunigunde Satin Noir
HerkunftslandDeutschland
RegionPfalz
WeingutGaller
RebsorteSatin Noir
Jahrgang2018
Alk.hol.13 %
Geschmacksrichtungtrocken

Erfahrungsbericht zum Kunigunde Satin Noir 2018 von Weingut Galler

Auf dem Tisch steht heute eine Flasche Kunigunde Satin Noir 2018 vom Weingut Galler aus der Pfalz.

Ansgar Galler schwimmt ganz oben auf der Welle des Erfolgs und darf sich über haufenweise Gold und Silbermedaillen freuen, die er beim „13. Internationalen Bioweinpreis 2021“ abgeräumt hat. Die Mühe kompromisslos auf Bio zu setzen und seit beinahe 10 Jahren nur noch pilzwiderstandsfähige Rebsorten zu pflanzen zahlt sich nun vollends aus. Piwi Sorten schonen die Umwelt, erlauben es beinahe vollständig auf Pflanzenschutz zu verzichten und reduzieren damit die Arbeiten im Weingarten erheblich, was es auch aus wirtschaftlicher Sichtweise interessant macht. Weniger Arbeit, Näher an der Natur und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens!

Der Einsatz von Piwi Sorten macht es möglich. Eine dieser Sorten ist Satin Noir. Möglichst schonend wurde der Rotwein unfiltriert abgefüllt, nachdem er 40 Tage lang spontan auf der Maische vergoren wurde und für 27 Monate im kleinen Eichenfass reifen durfte. Wie sich der Wein entwickelt hat und schmeckt schauen wir uns in der nun folgenden Verkostung genau an.

Die Verkostung: meine Eindrücke Kunigunde Satin Noir 2018 von Weingut Galler

Farbe

Im tiefen, dunklen Rubinrot zieht der Rotwein andächtig seine Kreise im Weinglas.

Nase

Weingut Galler Kunigunde Satin Noir

Aus dem Weinglas steigt das fruchtige Aroma reifer Schwarzkirschen, dunkler Heidelbeeren und Brombeeren empor. Dahinter nimmt man eine zarte Edelholzwürze und einen Hauch Süßholz war. Das Bukett verströmt einen Duft von mittlerer Intensität.

Geschmack

Komplex, saftig und mit einer mittleren Säurestruktur fließt der dunkle Rebsaft auf die Zunge. Dabei zeigt sich der Rotwein samtig und äußerst dicht. Die Tannine sind gut in den Wein eingebunden und bleiben kurz am Gaumen haften. Im Abgang schmeckt es noch einmal nach dunklem Beerenkonfit, das so wunderbar die Kehle hinabgleitet, dass man direkt versucht ist den nächsten Schluck zu nehmen.


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