Ich liebe Bücher!

Sie enthalten all das Wissen, das für uns relevant ist und bringen es pfeilgenau auf den Punkt. Im Idealfall sind sie unterhaltsam, lehrreich und gut geschrieben. Sie bringen dein Weinwissen auf den neuesten Stand und bieten jede Menge Praxisbeispiele.

Wenn sie gut sind!

Leider ist das nicht immer der Fall. Nicht alle Bücher die ich zum Thema Wein gelesen habe brachten mich weiter. Ja einige waren sogar absolut wertlos.

Um dir Zeit zu ersparen und dir die besten Bücher direkt vorzustellen, habe ich hier meine Top Empfehlungen zusammengestellt.

Und nun Vorhang auf für die besten Weinbücher.

Top 5 Weinbücher, die dich weiter bringen

1. Der ultimative Wein-Guide: Zum Kenner in über 333 Grafiken – von Medeline Puckette & Justin Hammack

Der ultimative Wein-Guide

Ich dachte zuerst, das Buch sei überbewertet – weil jeder in meinem Umfeld es empfiehlt.

Doch dann habe ich es selbst gelesen und war von der innovativen Art Weinwissen zu vermitteln begeistert. Die Autoren schaffen es Inhalte, wofür andere Weinführer mehrere Hundert Seiten brauchen, erfrischend einfach und bildhaft auf einem Bruchteil dieser Anzahl darzustellen.

Es ist ein Mix aus Bilderbuch und Weinratgeber. Also vor allem für Menschen interessant, die gerne visuell lernen und sich schnell ein umfangreiches Wissen aneignen möchten. Da es mit den Grundlagen beginnt eignet es sich sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene als übersichtliches Nachschlagewerk.

2. Wein genießen: Das Weinwissen Deutschlands bekanntester Sommelière – von Paula Bosch

Wein genießen

Dieses Buch wurde mir mit einer persönlichen Widmung zum Geburtstag geschenkt. Ich habe mich sehr darüber gefreut, denn Paula Bosch kennt man in der Weinszene.

Trotz ihrer großen Bekanntheit ist sie völlig auf dem Boden geblieben. Sie teilt ihr Fachwissen, um Tipps und Tricks rund um den Wein zu geben und alltägliche Fragen im Umgang mit dem edlen Tropfen zu beantworten. Das Buch ist praxisnah geschrieben und vermittelt dem Leser das Gefühl sich auf eine Weinreise zu begeben.

Das macht nicht nur Spaß, sondern vermittelt jede Menge nützliches Weinwissen, welches sich gut im Alltag anwenden lässt. Sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene eine wahre Bereicherung.

3. Wein: Die große Schule – von Jens Priewe

JensPriewe

Das war mein allererstes Weinbuch. Jens Priewe hat mich anfänglich genau dort abgeholt, wo meine Weinreise begann. Damals war ich noch sehr auf Spanien und insbesondere Rioja fokussiert, doch das Buch zeigte mir weitere spannende Weinbauregionen wie dem Chablis, Süditalien, der Wachau, Beaujolais oder der Loire.

In diesem Werk werden alle Fragen beantwortet, die man sich am Anfang und auch als Fortgeschrittener stellt. Doch auch Profis können noch etwas lernen, denn Jens Priewe gibt auch Tipps, wie man Wein als gewinnbringende Kapitalanlage nutzen kann.

4. Sensorik: Für Praktiker und Genießer – von Martin Darting

Sensorik

Ein Buch, das mir ein tieferes Verständnis darüber vermittelt hat wie wir Geschmack und Gerüche wahrnehmen. Martin Darting geht tief ins Detail und untermauert seine Thesen mit wissenschaftlichen Fakten.

In diesem Buch lernst du die Qualität eines Weins richtig einzuschätzen und deine Sensorik zu schärfen. Ich empfehle dieses Manifest an geballtem Weinwissen für Fortgeschrittene und erfahrene Weintrinker.

5. Crashkurs Wein: Wein ganz einfach entdecken und genießen – von Gerd Rindchen

Gerd Rindchen

Lass dich von Wein überzeugen, begeistern, erfreuen, verführen – was auch immer. Allein mit diesen Worten hat Gerd Rindchen auf den Punkt gebracht, was wir in Verbindung mit Wein erleben können. Dieser lockere und ungezwungene Ton zieht sich durch das ganze Buch und sind ein Balsam für die Seele. Gerd Rindchen beweist, dass Lernen einfach sein kann und Spaß machen kann. Der Autor geht ins Detail ohne zu sachlich oder akademisch zu werden.

Ein Buch für alle die Wein lieben, gerade erst am Anfang stehen oder schon Fortgeschritten sind.

Bücher im digitalen Zeitalter

Das waren meine Top 5 Weinbücher, die ich dir zu einhundert Prozent empfehlen kann. Ich habe sie alle gelesen und möchte keines davon missen. Besonders in Zeiten in denen das gesamte Wissen der Menschheit nur einen Mausklick weit entfernt ist, tut es gut die Einfachheit des Papiers zwischen den eigenen Fingern zu spüren. Der Geruch, die Haptik und das Gefühl etwas hochwertiges in der Hand zu haben – sorgen dafür, dass wir uns eher an die Inhalte eines Buches erinnern können. So geht es zumindest mir.

Als Weinblogger nutze ich das Internet, um Weinwissen für jeden kostenlos zur Verfügung zu stellen. Dennoch sind meine Quellen zu 80 % physischer Natur oder persönliche Erfahrungen. Im Netz finden wir schnelle Antworten auf oft gestellte Fragen. Der Google Algorithmus unterstützt uns dabei. Das ist herrlich und hilft uns schnelle Entscheidungen zu treffen.

Dennoch sollten wir in dieser schnelllebigen Zeit ab und zu innehalten und uns einen Augenblick für ein richtig gutes Buch nehmen. Bücher gehen im Gegensatz zu Blogs weniger auf konkrete Fragen ein, sondern erläutern komplexe Zusammenhänge und sorgen dafür, dass wir Themen in ihrer Ganzheit verstehen und einordnen können. Natürlich können auch gut strukturierte Blogs, die ordentlich aufgebaut sind komplexes Wissen vermitteln. Jedoch machen sich die wenigsten Weinblogger wirklich Gedanken um den logischen Aufbau ihrer Website. Ein Buchautor hingegen denkt immer holistisch und verliert nie das große Ganze aus den Augen.

Nichtsdestotrotz bin ich davon überzeugt, dass auch die Weinblogger im Laufe der Zeit immer professionellere Websites bauen und Struktur in das Thema bringen werden. Besonders in Deutschland stehen wir noch am Anfang was gute Blogs zum Thema Wein betrifft. Meine Vorbilder kommen zum Beispiel aus Amerika. Allen voran inspirieren mich Blogs wie https://winefolly.com/ . Das ist im übrigen der Blog von Medeline Puckette, die das erste Buch aus meiner Aufzählung beschrieben hat.

Ein gutes Beispiel dafür, dass erfolgreiche Blogger irgendwann selbst Buchautoren werden können. All das Wissen aus unzähligen Blogbeiträgen ist bereits vorhanden. Die Kunst besteht dann lediglich darin diese Informationen so aufzubereiten, dass sich ein roter Faden ergibt, der sich durch das gesamte Buch zieht. Diese Gedanken musste ich mit euch teilen. Ich finde das Thema extrem interessant und die digitale Entwicklung im allen Branchen super spannend. Wer genau hinsieht kann erkennen, dass Wein im Vergleich zu anderen Bereichen wie Kaffee, Bier oder food noch extrem hinterherhinkt. Um den Anschluss nicht zu verlieren brauchen wir mehr hochwertige Blogs, authentische Influencer und Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten! Wenn du also schon immer einmal Bloggen wolltest, wäre jetzt die perfekte Zeit noch damit anzufangen. Hier gibt es noch viel Potential in der Weinbranche!

Wer genau hinsieht kann erkennen, dass Wein im Vergleich zu anderen Bereichen wie Kaffee, Bier oder food noch extrem hinterherhinkt. Um den Anschluss nicht zu verlieren brauchen wir mehr hochwertige Blogs, authentische Influencer und Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten! Wenn du also schon immer einmal Bloggen wolltest, wäre jetzt die perfekte Zeit noch damit anzufangen. Hier gibt es noch viel Potential in der Weinbranche!

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Ich bin Daniel Bayer, der Wein Blogger hinter wein-verstehen.de. Wenn du mehr über diesen Blog erfahren möchtest und neugierig bist wer ich bin, dann klicke in der oberen Menüleiste auf den Punkt ÜBER MICH.

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